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Distale Radiusfraktur – Folgen eines Sturzes

Ursache der distalen Radiusfraktur ist der Sturz auf die dorsal extendierte oder palmar flektierte Hand oder ist Folge eines axialen Stauchungstraumas. Dabei ist der Sturz selbst meist Resultat aus körperlicher Hyperaktivität und Unbedachtheit junger Patienten oder der zunehmenden Hinfälligkeit des Alters geschuldet.

Es gibt zwei verschiedene Formen der distalen Radiusfraktur: Smith-Fraktur (Flexionsfraktur) und Colles-Fraktur (Extensionsfraktur). Bei einer Smith-Fraktur tritt beim Sturz auf die Handrückfläche eine volare Verschiebung des distalen Fragments auf.
Die Colles-Fraktur in Richtung der Handinnenfläche mit einer dorsalen Verschiebung des distalen Fragments ist aufgrund des Unfallmechanismus/ dem Reflex des Ausstreckens der Arme beim Stürzen weiter verbreitet (90%).

Das verletzte Handgelenk: Kollaps eines ganzen Systems

Klinisch zeigt sich eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung im Hand- sowie im distalen Radioulnargelenk
und ein deutlicher Kraftverlust der Faustschlussbewegung.

Diagnostik

Klassifikation

  • Klinische Untersuchung des Patienten und der Symptome
  • Unfallhergang/Krankengeschichte
  • Radiologische Untersuchung

Die weit verbreitete AO/OTA-Klassifikation verwendet einen alphanumerischen Code, welcher das Körperteil, den Knochenabschnitt, den Frakturentyp und die Schweregrade anzeigt. Demzufolge wird dem distalen Radius die 23 zugeordnet (2 = Radius, 3 = distal). Weiterhin können die Schweregrade in drei Typen, A, B und C, unterschieden werden: extraartikuläre Frakturen, partielle Gelenkfrakturen und vollständige Gelenkfrakturen. Ist eine Fraktur nun einem Frakturentyp zugeordnet, kann es zusätzlich drei Frakturengruppen zugeordnet werden.

 

 

Distale Radiusfraktur, die häufigste Fraktur des Menschen

– Betroffen sind Jung und Alt

Mit der Anzahl von 200.000/Jahr1 sind Frakturen des distalen Radius in Deutschland sehr häufig. Mehr als ein Viertel – genau 26%2 - aller pädiatrischen Frakturen im Alter von 0 bis 19 Jahren sind Frakturen des distalen Radius. Bei Erwachsenen sind es 17,5%3 aller Knochenbrüche.

Es gibt zwei Gruppen, die ein höheres Risiko einer distalen Radiusfraktur haben: Männer im Alter von 16 bis 20 Jahren. Ihre Verletzungen treten häufig bei sportlichen Aktivitäten durch einen Sturz auf. Die zweite Hochrisiko-Gruppe sind Frauen im Alter von 50 plus.4 Sie sind häufig von Osteoporose betroffen. In diesem Fall kann ein einfacher Sturz mit mäßigen bis milden Auswirkungen auf die Knochen, bereits zu einem Bruch führen.5 Es wird eine Zunahme dieser Indikation bis 2030 um 30%6 erwartet.

Modifiziert von Y. Zhang. Clinical Epidemiology of Orthopedic Trauma (2012)

 



1;6
Meier, R. Unfallchirurg 2012

2
Erik M Hedström, Olle Svensson, Ulrica Bergström, and Piotr Michno. Epidemiology of fractures in children and adolescents. In Acta Orthopaedica 2010; 81 (1): 148–153

3
Rockwood and Green’s fractures in adults 8th edition. Edited by Court-Brown C.M, et al. (2014)

4
Y . Zhang. Clinical Epidemiology of Orthopedic Trauma (2012)

5
Rockwood and Green’s fractures in adults. Edited by Charles M. Court-Brown, James D. Heckman, Margaret M. McQueen, William Ricci, Paul Tornetta III; associate editor, Michael McKee. – Eighth edition (2015)

 

 

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